Nachteile von Ganzjahresreifen zu Winterreifen
Wo sind die Nachteile von Ganzjahresreifen?
Es gibt vom Prinzip her eigentlich nur zwei Reifentypen: Sommerreifen und Winterreifen. Zu unterscheiden sind diese beiden Reifentypen durch das Kennzeichen “M+S”. Bei Sommerreifen fehlt das M+S Kennzeichen, Winterreifen haben das M+S Kennzeichen. Ganzjahresreifen haben ebenfalls die M+S Kennzeichnung und sind somit eigentlich Winterreifen, wurden aber vom Hersteller auch als Sommergeeignet eingestuft.
Sicherlich haben Ganzjahresreifen den Vorteil, dass nur ein Satz Reifen und Felgen gekauft werden muss und somit auch der zweimalige Reifenwechsel pro Jahr entfällt (vom Platz für die Reifenlagerung mal abgesehen).
Für wenigfahrer ist ein Ganzjahresreifen sinnvoll. Technisch ist die einzige Beschränkung, dass Ganzjahresreifen meist nur bis 190 km/h zugelassen sind.
Hier nochmal die Übersicht der zulässigen Geschwindigkeiten:
N bis 140 km/h
P bis 150 km/h
Q bis 160 km/h
R bis 170 km/h
S bis 180 km/h
T bis 190 km/h
U bis 200 km/h
H bis 210 km/h
V bis 240 km/h
W bis 270 km/h
Y bis 300 km/h
ZR bis über 240 km/h (Geschwindigkeitsgrenze vom Reifenhersteller)
vom Komfort her ist es immer die richtige Entscheidung im Sommer Sommerreifen und im Winter Winterreifen zu fahren. Gerade die Sommerreifen sind meist viel Laufruhiger und haben weniger Abrieb als Winterreifen – halten somit also auch länger.
Aktualisiert am 29. Oktober 2007